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Donnerstag, 28. Juni 2018

Von Banken- und Kirchtürmen...


Hallo Ihr Lieben,

gestern kurz vor Köln, stellte sich mir die Frage, was wir heutzutage anbeten, was uns wichtig ist, was wir glauben.

Die Frage kam auf, weil ich beim Anblick der Kölner Skyline erschrak...ich konnte den Dom kaum ausmachen, zwischen all den Bankentürmen, Fernsehtürmen und Elektromasten.

Wie beeindruckend mag dieser Blick vor vielen, vielen Jahren gewesen sein, als der Reisende als Erstes den Dom sah und sonst nur Wälder und eine Stadt, deren Häuser im Vergleich winzig anmuteten.
Wie gut hat sich die Kirche damals in Szene setzen können, um die Gläubigen und auch die Ungläubigen zu beeindrucken und sicher auch einzuschüchtern.
Heute betreiben das die Banken und Versicherungen mit einer ähnlichen Perfektion.
Es regiert das Geld. Der, der viel Geld hat, der hat das Sagen, wer das Sagen hat, hat die Macht und bestimmt über alle Anderen. Das funktioniert im Kleinen und auch im Globalen.
Es geht immer darum, wer kann mehr und weiter. Es geht um Abgrenzung, um Erhöhung, um ein sich über den anderen stellen.
Es geht um Machtausübung, einzig zu dem Zweck noch mehr von allem und hauptsächlich mehr Geld, und damit Macht zu bekommen.

Wann hören wir Menschen endlich auf, zu glauben, dass wir für Geld die Dinge kaufen könnten, die essentiell sind, die uns glücklich und zufrieden machen.
Was haben wir immer noch nicht verstanden?
Warum jagen die meisten von uns in ihrem Arbeitsleben dem Geld hinterher?
Lassen ihre Freude zurück, um immer mehr zu haben und zu konsumieren, werden krank, lassen sich scheiden, verlieren, das was wirklich wichtig ist.
Letzten Endes verlieren wir unser Leben, leben es nicht, sondern jagen einem Phantom hinterher, einer fixen Idee.
Um die Familie zu ernähren? ja, das muss sein.
Um Anerkennung zu erhalten? Kann Geld uns das geben, in diesem Masse? mit dieser Nachhaltigkeit?

Was brauchen wir denn wirklich? Außer Nahrung, einem trockenen & warmen Platz zum Leben, Kleidung, um uns vor der Witterung zu schützen.
Sehnen wir uns nicht alle nach dem Selben?
Egal woher wir kommen, wo und unter welchen Bedingungen wir auf diese Welt kamen?
Brauchen wir nicht alle einfach nur Liebe und das Gefühl ein Teil des Ganzen zu sein, dazu zu gehören?
Die Liebe zu uns selbst, die Liebe, die wir unseren nächsten Menschen schenken, die Liebe für alle anderen Menschen, die Liebe für die Natur und all ihre Wesen.
Und mit diesem Zugehörigkeitswunsch, sind wir auch schon bei unserem Konsum.
Warum wollen wir das neue IPhone, das große Auto, das hübsche Kleid haben?
Ja, auch für uns, weil es bequem, schnell und hübsch ist und wir uns etwas gönnen wollen.
Ja, wir wollen uns etwas gönnen...nur was?
Gönnen wir uns nicht mit jedem Kauf ein bisschen von diesem Gefühl dazu zu gehören?

Wisst ihr, der Satz meiner Jugend war:
"Wir sind nicht andere Leute"
Ich habe es gehasst. Denn es hat mich getrennt...von den Cliquen zu denen ich gehören wollte, denn ich hatte keine Lacoste Polos und Adidas Schuhe, es hat mich getrennt von den Menschen, zu denen ich unbedingt dazugehören wollte, weil sie etwas hatten, oder es mir so erschien...was ich nicht hatte, weil ich auch so sein wollte...stattdessen, gehörte ich ungewählt, zu einer Gruppe, in der ich nicht sein wollte, es waren die Außenseiter...
Meine Mutter war rigoros, Dinge die modern, die in waren, gab es nicht...und ich hatte mit meinem Aussenseiterdasein zu kämpfen.
Ich komme aus einem Elternhaus in dem Solidarität mit den anderen Menschen groß geschrieben wird, indem man sich nicht erhebt über andere, indem man bescheiden ist und hilft wo man kann, indem man ein Ohr für andere hat...bis man sich selber nicht mehr hört.
Und heute, heute verstehe ich, dass meine Eltern recht hatten:
"Wir sind nicht andere Leute!"
Wir sind wir und wir sind genauso wie wir sind gut, auch oder gerade weil wir anders sind, weil wir nicht Mainstream waren und immer noch nicht sind.

Ich wechselte das Lager, suchte mein Heil in einer Ehe, in einer Familie, in der Geld mehr zählt, in der Geld vor Liebe kam, in der Anerkennung nicht durch Worte oder Zärtlichkeit geschenkt wurde, nein, hier mußte dafür gearbeitet werden, es mußte sich konform verhalten werden.
Ich hielt es dreizehn Jahre aus...und versuchte doch in dieser Zeit einen liebevolleren Wind wehen zu lassen, meinen Kindern meine Liebe zu schenken, sie mußten sie sich nicht verdienen.
Aber auch ich war konsequent mit Dingen, die meine Kinder haben mußten, weil man die eben haben muss. Ich erlaubte es genauso wenig wie meine Eltern.
Und auch meine Kinder fanden mich damals damit zum Kotzen :-)
Und heute, heute frage ich mich, ob es nicht mein und ihr Recht gewesen wäre, das alles selber heraus zu finden, anstatt erst einmal in den Widerstand gehen zu müssen und das Gefühl zu haben verkehrt zu sein...ja, verkehrt habe ich mich gefühlt, nicht anders und erst recht nicht einzigartig oder besonders.
Das hat lange gedauert diesen Glaubenssatz gehen zu lassen...und manchmal, fühlt es sich immer noch fremd in mir an, dieses Gefühl, so wie ich bin richtig zu sein.
Ich glaube auch meine Kinder haben inzwischen erkannt, was ich damit für sie wollte und ich hoffe, sie können mir genauso verzeihen, wie ich meinen Eltern verzeihe.

Also, laßt uns mit Sanftmut und Liebe auf uns schauen, denn wir alle suchen auf dem ein oder anderen Weg nach uns und dem Band, das uns alle verbindet.

Denn, ich bin davon überzeugt, dass wir alle aus einem Ursprung kommen!

Lass uns ein Gedankenexperiment machen...
was wäre, wenn der Türke, der Pole, der Deutsche, der jetzt gerade neben Dir im Bus sitzt, der Dich nervt, mit der Musik, der einen schlechten Tag hat, der Dich vielleicht anlächelt, ...was wäre, wenn dieser Mensch mit Dir verwandt wäre, wenn er vom gleichen Blut, vom gleichen Ursprung wäre, wenn diese Idee der Trennung nur eine Illusion wäre, aus unseren Ängsten geboren, und den Ängsten unserer Eltern und Großeltern. Wenn die Angst vor dem Fremden einfach nur die Angst vor unseren eigenen, uns fremden Anteilen wäre. Wenn es eigentlich nur darum gehen würde, dass wir uns selbst erkennen, dass wir erkennen, dass all das, was uns manchmal so aufregt, uns so ankotzt, an dem da!...was wäre, wenn das einfach nur ein ungeliebter Teil von uns wäre, wenn wir erkennen könnten, dass all das, was da draussen existiert auch ein Teil von uns ist?

Würdest Du Dich selber beschimpfen, anschreien, verletzen, umbringen?
Dir Dein Land stehlen, um Profit zu machen, egal um welchen Preis?
(Ja, ich weiß das wir uns alle selber verletzen ;-) dazu komme ich ein anderes Mal. Lass uns hier erstmal weiter spielen.)

Was wäre, wenn der Mensch jetzt gerade, in diesem Moment neben Dir, Dein Bruder, Deine Schwester wäre?
Würdest Du ihn achten und respektieren?
Würdest Du ihn lieben, weil ihr verwandt seid?

Könntest du mit dieser Idee gleich da raus in diese Welt gehen und die Menschen, die Dir begegnen mit Liebe ansehen, mit Gleichmut, mit Interesse?

Ja, Du hast recht, auch mir gelingt es nicht immer, auch mich bringt noch zu oft etwas auf die Palme, eine Situation, ein Mensch...

Weißt Du was ich dann mache...ich stelle mir die Frage:
"Was hätte mich dazu gebracht so zu reagieren?"

Und es geht nicht darum, den Bewegrund des Anderen zu ergründen.
Nein, es geht darum eine Situation zu finden, und Du wirst sie finden, in der Du genauso reagieren würdest, wie dieser Mensch.
Wenn Du das geschafft hast, dann hast Du eine großartige Erkenntnis gewonnen.
Alles was da draussen ist, ist auch in Dir und in mir.
Also sei bitte sanft...mit Dir und mit dem Menschen Dir gegenüber.
Nimm es an, verzeih und gib es wieder an eine höhere Macht ab, sie wird dafür sorgen, dass es heilt, bedanke Dich für das Wunder der Transformation und Dein Zeugnis daran.

Erzähle soviel Menschen wie möglich von dieser Erkenntnis, stelle diese Frage und die Welt wird friedlicher, liebevoller und heiler werden.
 
In Liebe von Herz zu Herz
Eure Sandra

Wenn Du mehr über dieses besondere Werkzeug lernen möchtest, dann frage uns nach Ho´oponopono.

Erlerne dieses Werkzeug und die Welt wird sich Dir anders zeigen. Das verspreche ich Dir und danke hiermit Tom & Johanna, bei denen ich dieses wunderbare Werkzeug des Friedens kennenlernben durfte.
Ich danke Euch <3

Mittwoch, 27. Juni 2018

wunderschöner Tanz....

Viel Vergnügen beim anschauen und nachmachen dieser wilden Frauen


Frauenkreise...Frauen miteinander



Du möchtest Dich mit anderen Frauen verbinden?
Du suchst nach einer Möglichkeit des Austauschs in einem geschützten Raum?
Du möchtest vielleicht auch einfach mal etwas loswerden?
Du brauchst einfach mal Zeit für Dich?

Dann biete ich Dir Möglichkeiten.

Ich lade Dich ein, einmal im Monat an meinem Frauenkreis teilzunehmen.
Du bist richtig wie Du bist und herzlich willkommen, ob Du nun an diesem Abend traurig oder voller Lebenslust bist, Ob Du Unterstützug vom Kreis braucht oder Dich einbringen möchtest.
Komm wie Du bist, als Du :-) , denn ganau Dich brauchen wir.

Wir werden uns mitteilen & der Anderen zuhören, singen & tanzen, still sein & lachen, im Kreis sein, auf Augenhöhe, alle gleich und doch so unterschiedlich, jede schön & besonders in ihrem Sein…ich biete Dir und den andere Frauen, den Raum einfach einmal Zeit mit Dir zu verbringen, bring Dich ein wie Du magst, erzähle von Dir und dem was Dich bewegt oder höre einfach nur zu.
Auch wenn ich mich vorbereite und etwas für uns bereit halte, so wird das geschehen, was an diesem Abend das "Richtige" ist...

Sei mit uns, im Kreis der Frauen.

Termine: 29.Mai, 28.Juni, 26.Juli, 31.August, 25.September, 24.Oktober, 23.November, 21.Dezember                 

Beginn 19.30 (ca.2h) zu spät für Dich? Besser am Vormittag? Sprich mich bitte an. Ich bin flexibel.

Ort: (je nach Wetter) Houverath oder am Hochthürmer

Energieausgleich für die Vorbereitung 8-10€/nach eigenem Ermessen

Bitte bring etwas Kleines zum „aus der Hand essen“ mit, damit auch der Körper gut versorgt ist.

Bitte melde Dich an, damit ich alles bestmöglich vorbereiten kann.

Ich freue mich auf Dich <3

Herzensgrüße

Sandra



Sandra Sevenich - Heilen in & mit der Natur –

0170-3851632, info@sandra-sevenich.de

Dienstag, 19. Juni 2018

Nachhaltigkeit und die Kunst, sich für schöne Dinge zu begeistern...oder...



... warum wir alle nicht mehr Kram sondern nur schöne Dinge brauchen

Ich bin seit 1992 Handwerker, genauer gesagt Modistin, 1998 machte ich meine Meisterprüfung, um mich dann 1999 selbstständig zu machen.
In dieser Zeit lernte ich handwerklich richtig gut gemachte Hüte, Mützen & Kopfschmuck jeder Art anzufertigen. Dinge die Jahrzehnte überdauern, weil sie nicht der Mode unterworfen, sondern auf den Kopf & die Persönlichkeit des Menschen, der sie trägt abgestimmt sind.
Sie unterstreichen den Ausdruck, das Selbst dieser Menschen.
Immer wieder ist es ein schönes Bild, wie sich der Mensch unter dem Hut verändert, wie er wächst und sich aufrichtet. Hier und da noch ein liebevolles Kompliment von mir und der Mensch beginnt zu strahlen.
Wunder-voll! Welch ein Geschenk, auch für mich.

Auf der anderen Seite erlebe ich immer wieder, dass Menschen, ich zähle leider manchmal auch noch dazu, sich irgendwelchen Kram kaufen, weil er vermeintlich praktisch ist, man das jetzt haben muss…blablabla…billig und deshalb aus bedenklichem Material und dann auch noch mit dem Leid der produzierenden Menschen und Tiere getränkt.

Und dann, dann frage ich mich, wann wir es endlich wieder lernen, alles was existiert mit Respekt und Achtung zu behandeln. Da ist der Stein, der Baum, das Tier, der Straßenkehrer, die Kassiererin, der Anwalt, das bist auch Du und ich. Wie können wir erwarten, dass uns und unserer Arbeit Achtung entgegengebracht wird, wenn wir diese selber nicht schenken wollen oder können. Wir wollen gut leben und kaufen ein T-Shirt für fünf Euro.
Wie geht das zusammen?
Nach welchen Werten handeln wir da?
Was muss passieren, dass wir uns aus der Komfortzone bewegen?

Also, meine Lösung dafür lautet:
Ich kaufe ab jetzt nur noch Dinge, die erstens aus umweltschonendem Material und unter fairen Arbeitsbedingungen produziert sind, die zweitens so schön sind, dass ich sie liebe, die funktionieren und am besten nicht nur für eine Anwendung und die ich regelmäßig benutzen werde und natürlich wirklich brauche. Und zu diesem Brauchen gehört für mich auch, dass ich mich jedes Mal freue, wenn ich es benutze oder ansehe.
Okay, sagt ihr, das ist nicht machbar.
Ja, da könntet ihr „noch“ recht haben.
Dann nehmt doch einfach die für Euch wichtigsten vier Faktoren davon.
Aber Vorsicht, fragt euch dann auch, und jetzt wird es vielleicht ungemütlich, was ist mit dem Wesen, Menschen, der sich hingegeben hat, damit dieses Produkt entstehen konnte, sein Leben, seine Arbeitskraft, seine Gesundheit, seine Liebe, sein Können…

Aber, ich glaube, wenn wir alle ganz bewusst konsumieren, hinterfragen, die Verkäufer und Ladenbesitzer fordern, Dinge die dem nicht entsprechen, einfach verweigern…dann! Ja dann, sind wir ein ganz großes Stück weiter gekommen auf dem Weg zu einer gerechteren, saubereren Welt.

Wie fändest du es, wenn es mehr oder vielleicht nur noch kleine Geschäfte gäbe, die wunderschöne, individuelle Dinge anböten?
Dinge, die gut sind, für Dich, für die Umwelt, für die Menschen, die während des Produktionsprozesses mit ihnen zu tun haben.
Dinge, die nachhaltig sind, weil sie einfach sehr lange halten aufgrund der guten Verarbeitung.
Dinge, die du an deine Kinder vererben kannst, die deine Kinder und Freunde sich wünschen, weil sie einfach nur schön sind.
Dinge, die du liebst, mit denen du dich gerne umgibst.

Kannst du dir das vorstellen?
Kannst du dir diese wundervolle Vielfalt, diese Buntheit vorstellen?
Kannst du deinen Geist so weit dehnen?
Kannst du dich auf diesen Gedanken einlassen und ihm deine guten Energien schicken?
Kannst du spüren, wie viel Macht du hast? Macht eine echte Veränderung zu bewirken.
Kannst du dir vorstellen, dass du nur drei Hosen brauchst, anstatt zehn und mehr?
Kannst du spüren, wie leicht dein Leben sein würde, ohne diesen Ballast von Zeug?

Es gibt so viele begabte, talentierte Menschen, die nicht wissen, wie sie mit ihren wunderbaren Produkten auf den Markt kommen können.
Ich begegne ihnen immer wieder bei mir im Geschäft.
Da steckte zum Beispiel vor einigen Jahren eine sympathische Dame den Kopf zur Türe herein und fragte mich, ob ihre wundervollen Alpakaschals nichts für mich wären. Diese Frau ist inzwischen zur Freundin geworden und in den letzten Jahren des Austauschs auch eine erfolgreiche Geschäftsfrau.
Ich erinnere mich gerne an die vielen Gespräche über Preisgestaltung, Vermarktung, Alleinstellungsmerkmale etc.
Dann überredete ich sie letztes Jahr mit auf eine Fachmesse für nachhaltige Textilen zu kommen und dort auszustellen…und was denkst du was passierte?
Sie hat mich um Längen mit ihren Aufträgen geschlagen und ich bin so glücklich, dass ich dieser guten Idee, diesem wundervollen Projekt als Hebamme dienen durfte.
Das ist was mich zum Leuchten bringt, das will ich tun!
Das ist mein Weg! Da ist mein Platz!

Und deshalb bilde ich Menschen aus, die nach diesen Werten produzieren wollen, um ihnen das Rüstzeug für den Markt mit zu geben.



Herzensgrüße von
Deiner Sandra

Seelenschmeichler - Erinnern einmal anders




Sie haben vor einiger Zeit einen lieben Menschen verloren und stehen nun vor der Entscheidung was Sie mit den persönlichen Gegenständen, der Lieblingskleidung machen sollen. Einiges werden Sie in Liebe bewahren und als einen emotionalen Schatz betrachten und hüten, anderes wird gehen müssen.

Ich wünsche mir für Sie, dass Sie weiterhin gut behütet sind und die Erinnerung mit in Ihr Leben nehmen können.
Was wäre, wenn das Lieblingskleidungsstück zu einem wunderschönen, liebevoll gearbeiteten „Seelenschmeichler“ werden würde?

Ein „Seelenschmeichler“ kann fast alles sein…
Ich verwandle das Lieblingsteil oder das Kleidungsstück, mit dem Sie die Erinnerung verbinden, in etwas ganz besonderes, in eine Kappe, einen Hut, eine Tasche, einen Kissenbezug, eine Schürze, ein Schmusedecke…oder was immer Ihnen gut und passend erscheint.

Sie haben Fragen?

Nehmen Sie mit mir Kontakt auf und lassen Sie uns gemeinsam Ihre ganz persönliche Geschichte erzählen.

Herzensgrüße
Sandra Sevenich

Freitag, 8. Juni 2018

Von Einer, die auszog in der Stille der Natur mit sich zu sein um etwas sterben zu lassen...



Ich kam am Samstag freudig in den Wald, fand meinen Platz dort, dachte ich zumindest...und wechselte ihn noch dreimal, bis ich endlich dort blieb.

Kurz vor der Dunkelheit begannen unterhalb des Waldes, in dem ich sein durfte, landwirtschaftliche Arbeiten einer riesigen, höllenlauten und hellen Maschine...das ging mehrerer Stunden, er fuhr weg und ich war erleichtert, dachte ich hätte es geschafft...nein, er kam wieder, fuhr wieder und das Stunden über Stunden. Ich versuchte es durch mich hindurchlaufen zu lassen, abzuschalten, es zu integrieren, nichts gelang mir.
Völlig übermüdet und genervt packte ich mit der Stirnlampe bewaffnet mein Lager ein und wollte den Wald verlassen an einen anderen Platz fahren, wo ich weiß, dass es dort sehr ruhig ist bis auf die Tiere, die dort ja auch hingehören.

Was denkt Ihr was geschah?

Ich habe mich im Wald verlaufen, verirrt, war sehr erschrocken über dieses Erleben. Immer wenn ich ein Loch im Gesträuch gefunden hatte, war es als ob die Bäume zusammenrücken. Ich durfte den Wald nicht verlverlassen!

Völlig am Ende und mit der Angst mich wirklich zu verlaufen in diesem Wald, in dem ich noch nie zuvor war, schlug ich an der Stelle an der ich stand mein Lager wieder auf, es war sehr abschüßig, ich konnte nicht schlafen, rutschte immer wieder in den Biwacksack und hatte Sorge den Abhang hinunter zu kugeln.

Als es dämmerte und ich aus meinem unruhigen Halbschlaf erwachte, wartete ich bis es hell genug war, um mich orientieren zu können.
Ich räumte mein Lager und stellte erstaunt fest, dass ich nur ca. 20m von meinem ursprünglichen Lager entfernt angekommen war. Ich war in einem großen Kreis gelaufen. Nun war es sehr leicht den Weg zu finden. Ich mußte nur neben einem umgestürzten Baumstamm, an dem ich in der Nacht auch schon gestanden hatte, vorbei gehen um den Weg zu erreichen. In der Nacht hatte ich diese Stelle wie eine Wand empfunden.
Ich war in kürzester Zeit am Auto, konnte mein Zeug einladen und ann einen herrlichen Morgenspaziergang machen.

Was lehrte mich diese Nacht?

Sandra,bewahre die Ruhe wenn es dunkel ist oder dir die Nebel die Sicht nehmen, warte auf das Licht und der Weg wird sich Dir zeigen.

Ja, so ist es...und genauso fühle ich mich seit einigen Wochen, wie im Dunkel, orientierungslos.
Am Liebesten würde ich in Schockstarre gehen und warten bis es hell wird...aber etwas in mir weiß, dass das nicht funktionieren wird. Es geht um das aktive Annehmen dessen was ist. Das Leben im Jetzt und das Vertrauen, dass diese Situation mich zu etwas Gutem führen wird...egal wie beschissen es sich gerade anfühlt.
Ja, und zu allem Überfluß habe ich an diesem Wochenende etwas verloren, was mir wirklich sehr wichtig ist, meine Fasanschwinge, mein Arbeitsgerät.

Heute Nacht träumte ich heftig und dabei wurde mir die Schwinge genommen...also frage ich mich warum?
Oder habe ich sie einfach nur verloren...sollte ich zurück fahren, um sie wieder zu finden?
Was meint Ihr dazu?
Würdet ihr diese Schwinge gehen lassen, würdet Ihr einen Euch wertvollen Gegenstand loslassen? Würdet Ihr einen geliebten Menschen loslassen?
Würdet Ihr das können?

Mein einfaches Nachtlager

Sonnenuntergang


Danke für den Raum, den Ihr mir geboten habt
mystischer Morgennebel

Kunstwerke im Morgenlicht








Guten Morgen Vater Sonne


Geschenke...Hasel-, Kiefer-, Weißdornhölzer
Dankopfer für die Waldwesen, die mich beherergt & beschenkt haben




Herzensgrüße
Sandra

Seelengewänder oder das Kleidungsstück, das Du Dir schon immer gewünscht hast




Du suchst immer wieder nach einem bestimmten Kleidungsstil oder –teil?
Du könntest es kaufen, aber das Material und die Verarbeitung sagen Dir nicht zu?

Dann komm zu mir in den Kurs und lass uns an einem Wochenende Dein ganz persönliches Seelengewand nähen. Du wirst erstaunt sein, was Du alles kannst.

Wir treffen uns vier Wochen vor dem Seminar, damit wir gemeinsam besprechen können, welches Teil Du machen möchtest und was Du für Material dafür benötigst…vielleicht müssen wir vor dem Nähen auch noch ein Schnittmuster erstellen.

Aber keine Sorge, ich bin bei Dir und helfe Dir mit meiner jahrelangen Erfahrung und meinem Wissen als Handwerksmeisterin.
Wir werden mit max. 6 Personen arbeiten und viel Spaß haben. Bitte bring eine Kleinigkeit zum „aus-der-Handessen“ mit.

Wir arbeiten am Freitag von 18.00-21.00, am Samstag und Sonntag von 10.00-18.00. Sa & So machen wir eine große Pause von einer Stunde, in der Du im Viertel etwas essen gehen kannst oder wir gehen gemeinsam und ich bestelle in einem sehr schönen veganen Restaurant einen Tisch für uns...siehe Café Hase im Frankenberger Viertel.

Die Kosten für die 20h Seminar betragen 250,00€/ Person zzgl. Deiner Materialkosten.
Wir arbeiten komprimiert an einem Wochenende, damit Du Dein Teil wirklich fertig machen kannst und mit Deiner ganzen Konzentration dabei sein kannst...Vielleicht schaffst Du ja auch ein zweites Teil ;-)

Ich freue mich auf Dich!

Bitte melde Dich per Email an...es stehen nur sechs Plätze zur Verfügung, damit ich Dir und den Anderen auch gerecht werden kann.

Nach der Anmeldung bekommst Du eine Email mit den Dingen, die Du für den Kurs brauchst.


Ort und Termin auf Nachfrage

Sandra Sevenich
+49 (0)170-3851632
info@sandra-sevenich.de